Tools und Tulpen – AI in AMS

Es schneit und ist dunkel, als ich abends am Bahnhof Amsterdam Centraal ankomme. Vor mir liegt eine Fortbildungswoche zu KI-Werkzeugen im Sprachenunterricht – Erasmus+ macht‘s möglich. 
Am nächsten Morgen lerne ich Menschen aus so vielen Ländern kennen: Unsere Kursleiterin aus Argentinien und Kolleg:innen aus Rumänien, der Slowakei, Kroatien, der Türkei, Finnland, Ungarn, Spanien und Italien. Schon bald erproben wir gemeinsam alte und neue Tools und erfahren, was „Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration“ im KI-Zeitalter bedeuten können. Ganz schön viele „Ks“ – dazu gleich mehr. 

Tools und Tulpen AI in AMS

Dabei schärfen wir unseren Blick dafür, wie wir Künstliche Intelligenz im Sprachenunterricht einsetzen können. Sie hilft uns Lehrer:innen z.B., Unterricht individueller zu gestalten, liefert kreative Ideen und unterstützt uns bei der Vorbereitung. Die Hoffnung, ein Werkzeug kennenzulernen, das Klassenarbeiten und Klausuren korrigiert, von Schüler:innen und Eltern akzeptiert und von Behörden genehmigt wird, erfüllt sich in Amsterdam leider erstmal nicht ;-)  .
Schüler:innen kann KI u.a. dabei unterstützen, schwierige Fremdtexte zu analysieren oder eigene Sprech- und Schreibleistungen überprüfen zu lassen, komplexe Zusammenhänge in Bildern auszudrücken, Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und sich mithilfe individualisierter Lerntools auf Prüfungen vorzubereiten. 
Eltern dürfen sicher sein, dass wir uns als Lehrer:innen bemühen, mit der schnellen Weiterentwicklung der Werkzeuge Schritt zu halten und dabei sicherzustellen, sie für alle Beteiligten gewinnbringend in den Unterricht zu integrieren. 
Am vorletzten Tag übe ich abends im Hotel und erstelle eine KI-generierte Abschlusspräsentation über das Gelernte und für den Unterricht Bedeutsame. Passend zum hochgeladenen Stundenplan der Fortbildung präsentiert mir das Tool die vier „Cs“ im KI-Zeitalter: oben schon erwähnte „Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration“. Ok, nur ein „C“ drin, aber das sei dem Programm verziehen, wir alle lernen schließlich dazu. 
Die Fortbildung endet für mich mit neuen Freundinnen und Freunden aus halb Europa und dem Gefühl, dass Künstliche Intelligenz in der Schule zunächst einmal keine Menschen ersetzt, sondern ein hilfreicher Assistent Natürlicher Intelligenz bleibt. 
Ach ja, das Bild mit dem Blumenfahrrad. Von mir? Von Grok? Van Gogh? Raten Sie/Ratet gerne. 
Ich geh‘ jetzt mitgebrachte Tulpen pflanzen. Draußen scheint so schön die Sonne. PS: Danke an Erasmus+ und unsere Koordinatorinnen Frau Kochinke und Frau Altmann! 

PPS: Ein Newsletter-Artikel, den mir das Sprachmodell eines bekannten Anbieters vorschlug und in dem es über „erschreckend intelligente Algorithmen“ sprach, erfüllte meine Erwartungen erstmal nicht. Vielleicht falsch gepromptet? Kann ich ja nochmal üben.

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